Meine eigene Therapie kann man so beschreiben, das ich alle erlernten Therapieformen modifiziert habe und diese dann in einer Therapie umsetze.

Nur die Symptome behandeln - nein Danke - die ganzheitliche Therapie ist der Schlüssel!

Alle meine Kenntnisse vereine ich in einer Behandlung. Ich bestimme nach einer ausführlichen Befundaufnahme, was zu tun ist. Zusammen mit meinen Patienten befinden wir uns auf der Suche nach den Ursachen. Ziel ist, Ihren Körper aus ganzheitlicher Sicht wieder in Einklang bringen, damit alle Prozesse egal ob muskulär, faszilitär oder emotional wieder wie "Zahnräder richtig ineinander greifen".

Beispiel 1:

Patientin, 31 Jahre mit Kopfschmerz mind. 1Mal/Woche, extreme Nackenschmerzen, Fahrradkurier mit ab und zu sitzender Tätigkeit im Büro

Nach Untersuchung aller betroffenen Muskelgruppen konnte ich feststellen, das der Grund nicht lokal am Hals oder Kopf seinen Ursprung haben kann. Ein Kopfschmerz kann z.B. sogar durch eine Fehlstellung im Fuß bedingt sein. Ein Sturz vor 5 Jahren z.B. war ursächlich. Nach mehreren Nachfragen konnte sich die Patientin auch an einen Fahrradsturz erinnern. Umgebende Muskulatur wird von mir behandelt und vor allem auch ineinander greifende  Faszien - über Beine, Becken, Rücken und Bauch sowie Nacken müssen wieder "einen Reset" bekommen und stimuliert werden. Nach der ersten Behandlung berichtet die Patientin, das der Kopfschmerz weg ist. Muskelkater am kommenden Tag, doch 1 Tage später wieder abgeklungen. Nach 4 Sitzungen à 1 Stunde war die Patientin gänzlich von Ihren Schmerzen dauerhaft befreit, die Muskulatur- und die Faszienspannung war wieder ausgeglichen.

Beispiel 2:

Patient 50 Jahre, Bauarbeiter, Muskelhartspann am gesamten Körper, diffuse Schmerzzustände

Der Patient erscheint bei mir zur ersten Befundaufnahme. Das Gangbild lässt darauf schließen, das der Patient noch nie einen Therapeuten gesehen hat. Richtig. Nach Untersuchung konnte ich feststellen das alle Muskelgruppen samt Faszien derart verhärtet waren, das Bewegung und Dehnung bereits stark eingeschränkt waren. Patient klagt über Schmerzen in allen Körperteilen bevor das volle Bewegungsausmaß erreicht werden konnte. Der Patient erklärte ferner noch familiären Streß durch Scheidung. Somit war klar das langjährige starke körperliche Arbeit und psychischer Streß zu der Problematik geführt haben. Therapie: Faszientherapie und Deep-Friction-Massage die für den Patienten sehr schmerzhaft waren, er sich aber nach jedem Termin sehr viel besser und "befreiter" fühlte. Auch hier Muskelkater mit einer Dauer von 1 Tag, danach wieder alles prima. Der Patient hatte nach den ersten 6 Terminen à 30min wesentlich bessere Beweglichkeit und keinerlei Schmerzen mehr. Als Ausgleich zur körperlichen Arbeit geht der Patient jetzt 1 Mal/Woche Schwimmen und Saunieren. Er kommt weiterhin alle 2 Wochen für 1 Std. zur Massage und Faszientherapie zur Gesunderhaltung.

Beispiel 3:

Patient 34 Jahre, sitzende Tätigkeit in einem Verlag, starke Schulterschmerzen mit starker Bewegungseinschränkung

Der Patient stellt sich erstmals vor und berichtet über o.g. Schmerzzustände und fast nicht mehr zu gebrauchender Schulter. Nach Untersuchung konnte ich feststellen das die Schulter umgebende Muskulatur stark schmerzhaft und sehr getrafft war. Pullover an-/ausziehen bereitete dem Pat. starke Schmerzen. Eine sog. Frozen-Shoulder konnte ich feststellen. Bisherige Besuche bei Ärzten bescherten lediglich kurze Schmerzfreiheit durch Spritzentherapien. Der Pat. will sich endlich wieder schmerzfrei voll bewegen können. Verständlich. In der ersten Therapie behandle ich alle Muskeln an Schulter, Nacken und Rücken. Deep-Friction, Trigger-Punkte und Friktionen konnten erwirken, das das Gelenk etwas lockerer und beweglicher erscheint. Geführte Bewegungen (ohne Muskelaktivität) waren besser möglich. Weitere schmerzhafte Behandlungen folgten. Der Patient erhielt Anleitungen zu Eigenübungen für Zuhause, die er 2Mal am Tag eigenständig machte. Nach 2 Wochen Therapie je 2Mal pro Woche konnten wir 50% mehr mögliche schmerzfreie Bewegung feststellen. Zusätzliche Entspannungstechniken brachten weiteren Erfolg. Nach 5 Wochen regelmäßiger Therapie konnte der Patient fast wieder vollständig schmerzfrei seine Schulter benutzen. Fazit: Dieser Zustand der Schulter kam durch stark monotone Arbeitshaltung in Kombination mit einer großen Stressbelastung und zu wenig Ausgleich in Form von Bewegung und Sport.

Beispiel 4:

Patient 20 Jahre, Elektriker und Amateurfußballer, Leistungsabfall im Sport und schmerzhafte Einschränkung der Beweglichkeit im Rumpf

Der junge Patient stellt sich vor und berichtet von einem starken Leistungsabfall beim Fußball und starke Schmerzen im Becken. Nach erster Befundung konnte ich feststellen, das die Muskulatur an den Beinen schmerzhafte Spannungszustände hat und die Drehung im Rumpf stark eingeschränkt ist. Pat. berichtet auch von Schmerzen bei Dehnübungen. Ich testete versch. Muskelgruppen und konnte so eine Muskelzerrung im "Schrittlängenmuskel (M. Iliopsoas)" befunden. Die Therapie sah so aus, das ich alle Muskelgruppen schmerzhaft dehnen musste und die verklebten Faszien, die auch übergreifend von den Beinen bis hoch in den Bauch und Rücken betroffen waren, lösen musste. Lokale feuchte Wärme tat dem Pat. gut - mit Heißer Rolle machten wir gute Fortschritte. Trainingsverbot war das einzig negativ zu verzeichnende. Der Patient hatte sich innerhalb von 3 Wochen mit 2 Therapien pro Woche wieder rehabilitiert und hat dann wieder mit leichtem Training begonnen. Fazit: Das Problem trat wahrscheinlich durch ein Verheben auf Arbeit auf und manifestierte sich durch zu intensives Training im Sport.

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